Buklet 1a Brainstorming

Brainstorming wurde von einem Amerikaner namens Alex Osborn bereits in den 30 er Jahren entwickelt. Es funktioniert folgendermaßen:

Eine Gruppe von wenigen (5-8) Personen, möglichst Fachleute verschiedener Gebiete, trifft sich, möglichst vormittags, an einem ruhigen, angenehmen Ort zu einer Sitzung von etwa 20 bis 30 Minuten. In dieser Sitzung wird versucht, Ideen für ein zuvor klar definiertes Problem zu finden. Jeder hat die Aufgabe, schnell und ungehemmt möglichst viele Ideen zu produzieren und in die Runde einzubringen.

Dabei gelten einige wichtige Regeln:

    • Jede Idee wird sofort ausgesprochen
    • Jede Idee wird notiert (evtl später vom Band)
    • niemand äußert Kritik
    • niemand nimmt Stellung zu einer geäußerten Idee
    • die Abfolge der Ideen soll möglichst schnell sein

Der häufigste Fehler bei Brainstorming ist vermutlich nicht, daß man jede nur denkbare hitzige Diskussion einfach eine Brainstorming-Sitzung nennt. Es ist vielmehr die fehlende Auswertung. Am Ende der Sitzung werden die Ideen gesichtet, aussortiert und in ausführlichen Diskussionen, eventuell auch neuen Brainstorming-Sitzungen weiter verwertet. Häufig genug bleiben diese Ideen, auch gute und brauchbare, in der Schublade liegen. Kreativität erschöpft sich nicht in Phantasie sondern in der Schaffung neuer Werte.



» Siehe auch: Brainstorming