Buklet 1a Beschreiben, Problemen lösen, Entwerfen

Laterales Denken gutzuheißen reicht nicht. Man muß es praktizieren. Dabei eignen sich folgende drei Situationen besonders:

    • Beschreibungen: Wichtig ist hier nicht die Exaktheit der Beschreibung, sondern der Unterschied zu anderen Beschreibungen
    • Probleme lösen
    • Entwerfen: Die allgemeine Variante des Problemenlösens

Wenn man etwas beschreibt, muß man sich vorübergehend auf einen bestimmten Standpunkt festlegen. Man muß einen klar umrissenen Standpunkt entwickeln, anstatt sich mit einem vagen Eindruck zu begnügen. Die Exaktheit der Beschreibung wird nicht verlangt. Die Beschreibung ist die einfachste Rahmen, um das laterale Denken zu üben, denn sie ist nie ohne Ergebnis.

Ein Problem ist die Differenz zwischen dem, was man hat, und dem, was man haben will. Jede Frage wirft ein Problem auf. Beim Lösen eines Problems richtet man seinen Blick nach vorn auf das, was man bekommen kann.

Entwurf geschieht durch:

    • Vergleich
    • Klischee-Einheiten: Zurückschneiden und zerlegen, abstrahieren und extrahieren, Kombinieren
    • Funktion: Eine Funktion fixiert die Entwurfsvorstellung stark, daher den Schwerpunkt auf alternative Funktionen legen