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Zufälligen Anregungen
Einige laterale Methoden unterscheiden sich nicht sehr von vertikalen
Methoden, wenn sich auch Ziel und Anwendungsweise deutlich vom vertikalen
Denken abheben. Die Verwendung zufälliger Anregungen ist jedoch mit
vertikalem Denken grundsätzlich unvereinbar. Beim vertikalen Denken befaßt
man sich nur mit dem, was relevant ist. In Wirklichkeit verbringt man jedoch die
meiste Zeit damit, auszuwählen, was relevant ist und was nicht. Bei der
zufälligen Anregung verwendet man jede Information. Keine Information, wie
zusammenhanglos sie auch erscheinen mag, wird als nutzlos zurückgewiesen,
je belangloser die Information ist, um um so nützlicher kann sie werden.
Die Muster auf der Erinnerungsoberfläche sind beständig. Das heißt, daß das
Muster der Veränderung beständig ist. Der Gedankenfluß ist beständig. dieser
Gleichgewichtszustand ändert sich durch das plötzliche Hinzukommen neuer
Information.
Die zufällige Anregung wirkt nur, weil der Verstand als sich selbst erweiterndes
Erinnerungssystem arbeitet. In einem Solchen System gibt es eine begrenzte
und kohärente Aufmerksamkeitsspanne. auch wenn zwei beliebige,
zusammenhanglose Informationen eingegeben werden, bleiben sie nicht
getrennt. Normalerweise würde bei zwei zusammenhanglosen Informationen
eine ignoriert und di andere berücksichtigt werden. Wenn aber beide beachtet
werden, dann wird sich schließlich eine Verbindung zwischen beiden herstellen.
Man benutz eine Technik, um zufällige Ereignisse auszulösen.
Drei Methoden für zufälligen Anregungen:
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die Verwendung eines Wörterbuchs, das fein Zufallswort liefert
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formalisierte Wahl eines Buches oder einer Zeitschrift in einer Bibliothek
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ein Routineverfahren, um einen Gegenstand aus der Umgebung
auszuwählen
Als Anregung und mentale Provokation, um zu einer neuen Idee zu gelangen
sucht man ein Wort, das in keinerlei Zusammenhang mit dem Thema bzw. dem
Problem steht und stellt es dem Problem gegenüber. Aus dieser
Wortkombination versucht man nun, neue Ideen zu entwickeln. Dieser Begriff
sollte tatsächlich ein Zufallsbegriff sein, dann hilft er in egal welchem
Themenbereich weiter, denn das Gehirn hat die Fähigkeit, mentale
Verbindungen herzustellen, so daß es selbst bei einem weit hergeholten
Zufallsbegriff wieder an den ursprünglichen Problem- oder Themenbereich
anknüpfen kann. Mit dieser Technik beginnt man die Suche an einem neuen
Ausgangspunkt, was die Wahrscheinlichkeit einer neuartigen Idee schlagartig
erhöht
» Siehe auch: Reizwort-
methoden
» Siehe auch: Analogien
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