Buklet 1a Brainstorming

Das Ziel dieser Methode ist eine neue provokative Anordnung von Informationen. Beim Brainstorming wird diese Provokation durch die Ideen anderer bewerkstelligt. Die Ideen kommen von außen und können eigene Ideen anregen. Man "sendet" Anregungen aus und "empfängt" Anregungen von anderen.

Brainstorming bietet einen Rahmen für das laterale Denken. Wird charakterisiert durch:

    • gegenseitige Anregung
    • Suspendierung der Beurteilung
    • formaler Rahmen

Brainstorming ist nur in der Gruppe ausführbar. Die Provokationen übernehmen dabei die anderen. Wichtig ist: Keine Beurteilung, keine epischen Erklärungen!
Ein Gesprächsleiter wird gebraucht dafür, daß:

    • keine Bewertungen und Abschweifungen vorkommen
    • nicht gleichzeitig gesprochen wird
    • die Beiträge knapp und präzise ausfallen
    • jede Idee notiert wird
    • neue laterale Denktechniken angewandt werden
    • das Brainstorming beendet wird, bevor es langweilig wird

Eine zu weit gefaßte Problemstellung streut die Ideen zu weit, um stimulierenden Charakter auf die anderen Teilnehmer zu haben. Zu eng gefaßte Problemstellungen hingegen schränken den Ideenfluß zu sehr ein. Nach Abschluß der Sammelphase sind drei Listen aufzustellen:

    1. Ideen von unmittelbarer Brauchbarkeit
    2. Bereiche, die noch weiter durchdacht werden müssen
    3. neue Möglichkeiten zur Lösung des Problems



» Siehe auch: Brainstorming