Buklet 1a Alternativen finden

Eine Ansicht der Dinge ist immer nur eine von vielen.

Bewusste Entwicklung möglichst viele verschiedenen Alternativen und nicht die beste Lösung. Sie kann sich im Laufe der Suche ergeben, aber man bemüht sich nicht ausdrücklich darum, optimale Betrachtungsweise zu finden. Diese Methode verfolgt den Zweck, starre Anschauungen von Dingen zu lockern und zu demonstrieren, dass Alternativen immer vorhanden sind, wenn man sich nur der Mühe unterzieht, nach ihnen zu suchen. Außerdem soll sie die Gewohnheit verankern, Muster umzustrukturieren.

 Man findet also Alternativen, doch nicht nach bestem Zugang zum Problem, sondern einfach verschiedene. Man fährt fort auch wenn schon vielversprechende Alternativen gefunden wurden. Die Alternativen müssen nicht vernünftig sein. Später kann dann die Alternative mit dem besten Zugang zum Problem gewählt werden, doch das soll zunächst verzögert werden. Eine Quote ein (3-6 Alternativen pro Problem) macht die die gute Absicht zur Praxis. Das verhindert außerdem, daß man von vielversprechenden Alternativen gefesselt die Suche abbricht.