Buklet 1a Grundlagen der Methoden

Heuristische Prinzipien

Heuristik ist die Untersuchung der Mittel und Methoden des Problemlösens, eine Reihe von Suchregeln, die unsere Gedankengägne stimulieren und dadurch die Findewahrscheinlichkeit erhöhen. (Heuristik -"Findenkunst")
Heuristische Strategien Während der Inkubationsphase kann es sich als vorteilhaft erweisen, von bestimmten methodischen Hilfen systematisch Gebrauch zu machen. Im Prinzip stützen sich alle Kreativitätstechniken auf die folgenden vier Heurismen.

Heuristiken zur Generierung von Ideen sind:

  • die wechselseitige Assoziation
  • die Übertragung von Analogien
  • die Kombination
  • die Variation
  • die Abtarktion eines Sachverhaltes
  • die systematische Zerlegung von Strukturen

Zwei heuristischen Methodengruppen:

1. Systematisch-analytische Methoden

Man versucht systematisch und konsequent alle denkbaren Lösungsrichtungen herauszuarbeiten.
 z. B. Morphologischer Kasten, Morphologische Matrix

2. Intuitiv-kreative Methoden, bezeichnet als "Kreativitätstechniken".

Sie werden benutzt, um kreative Denkansätze  in Problemlösungsprozessen anzuregen. Sie fördern die Entwicklung der individuellen kreativen Fähigkeiten. und werden mit der Zeit zum Bestandteil der Persönlichkeit. Die Wirkung erfolgt auf mehreren Ebenen:

  • Das Prinzip der Übertragung von Analogien oder das Prinzip sachllich auseinanderliegender Erharungsinhalte
  • Anwendung der Methoden in Gruppen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Wissen
  • Wissenschaftliche Erkenntnisse über den Ablauf von kreativen Denkprozessen sind in die methodeischen Verfahrensrahmen eingebaut.
  • Die Beseitigung psychologischer Blockaden gegen kreatives Denken