Buklet 1a Visuelle Synektik

Kreative Gedankengänge können durch verschiedenste Stimulusqualitäten angeregt werden.

Bei der Visualisierung machen wir uns vom gewünschten Ergebnis in Gedanken ein positives Bild. Ganz konkret und mit möglichst vielen Details stellen wir uns vor, wie das Ergebnis aussehen soll. Wir konzentrieren uns und tun das, wofür wir früher von den Eltern gescholten wurden: Tagträumen Sie! Wir üben unsere Vorstellungskraft, denken "Kopffilme" aus; wir können sie anhalten, von vorne laufen lassen und neu drehen. Es geht immer wieder darum, sich das, was man will, so bildhaft wie möglich und in Einzelheiten vorzustellen.

Es sind eine Reihe von vorgehensweisen mköglich, wie visuelle Reize in Ideenfindungsprozessen genutzt werden können. So kann man sich etwa eineBildmappe zusammenstellen, in der unterschiedlichste Motive in Klarsichthüllen gesammelt sind. Im Problemlösungsprozeß werden diese Motive aufmerksam durchgesehen mit der inneren Bewußtseinsspannung, die wahrgenommenenBildelemente als mägliche Ideenauslöser zu interpretieren. Dieser Vorgang entspricht im Prinzip genau dem Force-Fit bei der Methode Synektik.